{"id":1790,"date":"2019-09-03T16:07:27","date_gmt":"2019-09-03T14:07:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.poledancehalle.de\/ariaarte\/?p=1790"},"modified":"2024-08-07T09:31:55","modified_gmt":"2024-08-07T07:31:55","slug":"meine-staerken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.poledancehalle.de\/ariaarte\/meine-staerken\/","title":{"rendered":"Meine St\u00e4rken"},"content":{"rendered":"<p><strong>Wie man seine eigenen St\u00e4rken findet \u2013 und mit seinen Schw\u00e4chen umgehen kann<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es gibt eine Sache, die wir alle gemeinsam haben. Wir alle lieben Luftsportarten! Egal ob Poledance, Aerial Hoop oder Silk \u2013 wir freuen uns \u00fcber spannende Kurse, abwechslungsreiche Tricks, vielseitige Choreografien und neue Erfolge. Es gibt uns ein unglaublich gutes Gef\u00fchl, wenn man etwas Neues lernt und es dann auch ziemlich schnell oder sogar auf Anhieb klappt. Voller Gl\u00fcckshormone l\u00e4uft man dann nach Hause, erz\u00e4hlt seinen Liebsten, was man heute geschafft hat oder teilt stolz das ein oder andere Foto auf Instagram. Man kann die n\u00e4chste Kurseinheit und die darauffolgenden Herausforderungen und Erfolge voller Enthusiasmus kaum erwarten. Doch es nicht immer so. Die eine oder andere kennt es vielleicht: Es gibt auch Tage, an denen man nicht so zufrieden in den Feierabend geht; Kurse, in denen einfach nichts funktionieren will. Kommt das \u00f6fter vor, f\u00fchlt man sich schnell niedergeschlagen und demotiviert.<\/p>\n<p>Eure Trainerin Fritzi\u00a0hat selbst diese Erfahrungen gemacht und f\u00fcr sich eine L\u00f6sung gefunden, mit derartigen negativen Emotionen umzugehen:<\/p>\n<blockquote><p><strong><br \/>\n<\/strong><em>Ich w\u00fcrde mich als einen sehr ehrgeizigen Menschen bezeichnen. Als ich mit Pole Dance angefangen habe, war ich sofort Feuer und Flamme. Es gab immer wieder neue Herausforderungen, denen man sich stellen konnte. Ziele, die es zu erreichen gab. Anfangs lief es wie am Schn\u00fcrchen. Die meisten neuen Moves klappten sofort und ich konnte aus jeder Stunde mit einem Erfolg herausgehen. Das war mir damals sehr wichtig. Obwohl ich den Sport liebe, brauchte ich diese Motivation, um mich noch weiter anzutreiben. Doch irgendwann kamen dann immer mehr Stunden, die mich eher demotivierten. Kurse, in denen ich gef\u00fchlt \u00fcberhaupt nichts erreicht habe. In denen ein Blick nach rechts und links nur Selbstzweifel hervorrief. Alle schienen die neuen Elemente instinktiv zu meistern \u2013 nur ich nicht. Ich wollte herausfinden, warum das so war. Warum manche Stunden super waren und mich total pushten und andere genau das Gegenteil taten. Schnell wurde mir klar, dass es nicht an bestimmten Moves, sondern einzelnen F\u00e4higkeiten lag, in denen ich Defizite habe: Flexibilit\u00e4t, Koordination und Handst\u00e4nde. Sobald die neue Figur auch nur irgendwas mit Spagat oder einer guten R\u00fcckendehnung zu tun hatte, warf ich am liebsten sofort das Handtuch. Jade Split? Wohl eher \u201eJade V\u201c! Cocoon? Niemals! Eine andere gro\u00dfe H\u00fcrde f\u00fcr mich stellten Floorwork und Choreografien dar. Egal, was die Aufgabe war, ich war stets verwirrt und fing immer mit dem falschen Bein an oder hatte anders gegriffen. Komplettes Koordinationschaos. Nat\u00fcrlich nicht mal ansatzweise elegant. Dann gab es noch einen weiteren Erzfeind: Handst\u00e4nde. Da ich in der Schule immer super unsportlich war, habe ich ihn einfach nicht gelernt und war auch \u00fcberzeugt davon, dass sich das jetzt nicht mehr \u00e4ndern w\u00fcrde.<\/em><\/p>\n<p><em>Obgleich mich diese Bereiche des Pole Sports runterzogen, weigerte ich mich irgendwann, mich davon demotivieren zu lassen. Stattdessen wollte ich herausfinden, warum bestimmte Stunden besonders gut liefen und so meine St\u00e4rken entdecken. Etwas, worauf ich mich fast immer verlassen konnte, war meine Kraft. Sobald ich die richtige Technik beherrschte, waren Kraftmoves kein Problem. Manchmal gelingen die Dinge jedoch nicht sofort, da ich es oft sehr eilig habe und die Figuren dann schnell, aber nicht akkurat ausf\u00fchre. Meine Kolleginnen necken mich dann liebevoll damit, dass ich es doch noch mal langsamer probieren sollte oder ich vielleicht mal einen Kurs im \u201eSpeedy Pole\u201c anbieten k\u00f6nnte. Obwohl meine Geschwindigkeit manchmal sch\u00e4dlich ist, ist mir dadurch noch eine weitere St\u00e4rke zuteil geworden: Schnelle Transitions oder Kombinationen mehrerer Figuren, bei denen man sich von der Decke bis zum Boden die Pole hinunterbewegt, stellen kein Problem dar. Hinzu kommt eine letzte Eigenschaft, die mir so in meinem Alltag sonst eher selten begegnet: Mut. Ich habe keine Angst vor neuen Tricks \u2013 auch wenn es hei\u00dft, dass man sich dabei kopf\u00fcber die Pole hinunterst\u00fcrzen l\u00e4sst oder die Haut in Mitleidenschaft gezogen wird. Ich liebe Drops und andere spektakul\u00e4re Kombis \u2013 egal ob an der Pole, am Hoop oder an den Silks. <\/em><br \/>\n<em>Es hat mir sehr geholfen, mich meiner St\u00e4rken und Schw\u00e4chen bewusst zu machen. Durch meine St\u00e4rken habe ich f\u00fcr mich einen eigenen Stil zu tanzen entdeckt, den ich jetzt weiter ausbauen m\u00f6chte. Doch auch an meinen Schw\u00e4chen m\u00f6chte ich gezielt weiterarbeiten: Ich dr\u00fccke mich nicht mehr vor Floorwork und stretche mich fast t\u00e4glich. Au\u00dferdem habe mich bereits jetzt f\u00fcr das n\u00e4chste Aerial &amp; Dance Camp zum Handstandworkshop angemeldet.<\/em><\/p>\n<p><em>Ich glaube, man kann Pole Dance und die anderen Luftsportarten mit klassischer Kunst vergleichen. Es gibt tausend verschiedene Arten, zu malen und zu zeichnen. Aquarell, auf \u00d6l, mit Kreide, Pinsel oder Bleistift. Jeder K\u00fcnstler hat seinen eigenen Stil, den er auch erst entdecken musste. Ein Stil, der ihn einzigartig macht. Egal, ob du beim Sport besonders stark, beweglich, elegant oder sexy bist \u2013 alles, was du tust, ist Kunst.<\/em><\/p>\n<p><em>Eure Fritzi \ud83d\udc9c<br \/>\n<\/em><\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie man seine eigenen St\u00e4rken findet \u2013 und mit seinen Schw\u00e4chen umgehen kann &nbsp; Es gibt eine Sache, die wir alle gemeinsam haben. Wir alle lieben Luftsportarten! Egal ob Poledance, Aerial Hoop oder Silk \u2013 wir freuen uns \u00fcber spannende Kurse, abwechslungsreiche Tricks, vielseitige Choreografien und neue Erfolge. Es gibt uns ein unglaublich gutes Gef\u00fchl, wenn man etwas Neues lernt und es dann auch ziemlich schnell oder sogar auf Anhieb klappt. 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